Tipps und Tools – Akustikelemente

Tipps und Tools

Welche Akustikelemente gibt es?

Diffusor
Der auftreffende Schall wird hierdurch breitgefächert wieder abgestrahlt.
Diese Akustikelemente verhindern Flatterechos und der Nachhall wird gleichmäßiger im Raum verteilt.
So können besonders die Mitten und Höhen unverfälscht erklingen, gerade Gitarren und Percussion-Instrumente profitieren davon.


Akustikelemente – Eindimensionaler Diffusor

Eindimensionaler Diffusor
Die eindimensionale Variante dieser Akustikelemente besteht aus mehreren vertikal ausgerichteten Elementen, die unterschiedlich tiefe Profile aufweisen.
Der Begriff der Eindimensionalität rührt daher, dass die Schallwellen auch nur in einer Ebene gestreut werden

bei der üblichen vertikalen Ausrichtung solcher Paneele wird der Schall lediglich in der Horizontale zerstreut.


Akustikelemente – Zweidimensionaler Diffusor

Zweidimensionaler Diffusor
Hier wird der Schall sowohl in der Vertikalen als auch in der Horizontalen gestreut, da die Elemente auf beiden Ebenen zerklüftet sind, wie im Bild zu sehen ist.
Alternative Begriffe für die zweidimensionalen Variante lauten Schroeder- oder Skyline-Diffusor.


Absorber
Ein Absorber »schluckt« den auftreffenden Schall – Reflexionen werden eingedämmt. Die Hauptaufgabe von Absorbern besteht darin, die Nachhallzeit des Klangs zu verkürzen.
Als Breitbandabsorber werden die Modelle bezeichnet, die ein weites Frequenzspektrum des auftreffenden Schalls absorbieren, während andere speziell für den Bassbereich konzipiert sind.
So auch die »Bassfallen«, welche strenggenommen zu den Absorbern zählen.


Akustikelemente – Poröser Absorber

Poroeser Absorber
Ein poröser Absorber ist wie ein Schweizer Käse: Es finden sich zahlreiche Hohlräume, die auch miteinander verbunden sind.
Je kleiner und zahlreicher diese Hohlräume, desto stärker die Absorption.
Plattenabsorber
Hierbei handelt es sich um einen Kasten, dessen Vorderseite aus einer schwingfähigen Platte besteht.
Die auftreffende Schallwelle versetzt die Platte in Schwingung und wird nach hinten weitergeleitet.
Durch das Mitschwingen der Platte wird die meiste Energie absorbiert, während sich im hinteren Bereich gegebenenfalls noch ein poröser Absorber befindet,
der in geringem Maße weitere Schallwellen schluckt.


Akustikelemente – Helmholtz-Resonator


Helmholtz-Resonator
Ein Helmholtz-Resonator macht sich das physikalische Prinzip zunutze, das auch bei den Bassreflexöffnungen von Lautsprechern wirksam wird
nur wird hier Schall absorbiert und nicht verstärkt. Das betroffene Spektrum ist relativ schmalbandig, es wird also nur ein kleiner Frequenzbereich absorbiert.
Am häufigsten kommt der Helmholtz-Resonator in Form einer gelochten Wand- oder Deckenverkleidung vor, allerdings gibt es auch Varianten, die als Bassfalle fungieren,
also bestimmten tiefen Frequenzen den Garaus machen.


Kombination und Anordnung der Akustikelemente
Die am häufigsten anzutreffende Anordnung von Akustikelementen ist diese:
Absorber und Bassfallen werden um die Lautsprecher herum platziert (»Dead End«)
während die Diffusoren sich an der Wand in deinem Rücken befinden (»Live End«)

Ungeachtet dessen gibt es leider keine Pauschalantwort auf die Frage, welche Elemente wo und in welcher Kombination montiert werden müssen.
Hier kommt es ganz auf deinen Raum an, wobei der Verwendungszweck, die Inneneinrichtung und die Raumgeometrie eine tragende Rolle spielen.


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